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Haslberger
Hofinger&Menschick

Restauration einer MS 50 L
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Restaurierung- Puch MS 50 L

Einleitung: Im November 2006 bekam ich einen Anruf von einem
                     befreundeten Versicherungsvertreter, der von meiner Liebe zu      
                     Puch Fahrzeugen weiß. Er erzählte mir, dass ein Kunde soeben ein 40
                     Jahre altes Stanglpuch abgemeldet hat.
                     Diese Aussage zauberte mir natürlich sofort ein großes Grinsen
                     ins Gesicht.
                     Am nächsten Tag rief ich beim Besitzer an, und er sagte mir, dass
                     das Moped in recht schlechtem Zustand sei, aber fahrbereit wäre.
                      Der Auspuff wäre neu, neue Reifen wären drauf und er würde
                      es mir billig geben.
                      Am darauffolgenden Samstag fuhr ich mit meinem Vater
                      „besichtigen“.
                      Das Moped sah wirklich mies aus, der Motor lief aber ganz gut,
                      deshalb packten wir es sofort ein.
                      Gleich darauf wurde auch der Preis ausgehandelt. Ich bekam das
                      Moped um sagenhafte 30€.
                     Für mich war klar, dass ich das Puch restaurieren würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Restauration:

 Zerlegen: In den Weihnachtsferien machte ich mich ans Zerlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ablackieren: Ich entschloss mich dazu, das Moped komplett blank zu machen,
                       da dies zu einem schöneren Ergebnis beim Lackieren führt.
                       Den Rahmen und die Teile, bis auf den Tank, ließ ich chemisch
                       entlacken.
                        Den Tank schliff ich mit Schmirgelpapier und einem  
                        Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine selber.

 

 

 

 

säubern: Die ganzen Teile, die ich neu verchromen ließ, musste ich          
                          gründlich säubern.
                          Die hintere Felge machte ich mit einem Pinsel und etwas Nitro-
                          verdünnung sauber, da diese vom Kettenöl konserviert war.                  

                          Die Naben waren jedoch so stark vom Rost zerfressen,
                          dass sie mein Vater mit seiner Drehbank abdrehen musste.
                          Diverse andere Teile polierte ich mit speziellen Polierscheiben und Poliercremes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Neues Endstück: Da das alte Rahmenendstück schon durchgerostet war,
                              bestellte ich mir ein Neues.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lackieren: Ich entschloss mich, entgegen mancher Vorschläge, das Moped rot zu lackieren. Grün gefällt mir nicht sehr gut und schwarz ist mir zu langweilig.
        
Fertigstellung: Nachdem ich das Moped wieder vom Lackieren abgeholt hatte,
                      machte ich mich wieder ans Zusammenbauen.
                      Die vordere Felge und die Speichen, sowie manche andere 
                      Teile, kaufte ich neu.
                      Beim Einspeichen kennt sich mein Vater aus und
                      konnte mir helfen. 


Danksagung: Ich danke hier besonders den Mitgliedern des Moped-Forums des
                    Puchklub Grieskirchen für zahlreiche Ratschläge und Hilfe bei 
                    manchen Problemen, meinem Vater, und                 
                    allen Anderen die mir geholfen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke Markus Minichshofer

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